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"Der Todessog der Entropie" ist der Titel eines Artikels von der Heilpraktikerin und Autorin Dorothea Jaster in der Sommerausgabe 2008 von der Zeitschrift "Raum und Zeit" (Ausgabe Juli-August). Die Qualität unserer Nahrung liegt nach Jaster in der Energie-Wertigkeit. „Die herkömmliche Ernährungslehre betrachtet unsere Nahrung und die damit verbundenen Energieumwandlungsprozesse nur vom rein chemischen Standpunkt. Doch wie so oft greift diese Schulmeinung zu kurz. Denn sie ignoriert, dass es unterschiedliche Energiequalitäten gibt, die sich mit dem physikalischen Begriff der Entropie beschreiben lassen.“ (Seite 82)
Was versteht man unter Entropie? Kurz gesagt: es gibt eine Energie, welche ordnet, also einen Zustand größtmöglicher Ordnung schaffen will, und es gibt das Gegenteil, eben die Entropie, eine auflösende Tendenz, welche den Zustand größtmöglicher Unordnung anstrebt.
Eine schön geordnete Bibliothek dient vielen Menschen, da leicht jeder das findet, was er braucht. Verliert sich aber allmählich die Ordnung in der Bibliothek, weil niemand mehr ordnet und jeder das gelesene Buch einfach nur noch irgendwo hinlegt, so findet auch bald niemand mehr, wonach er sucht und die Bibliothek verliert ihren Zweck.
In der Natur, z.B. in der Welt der Atome, spielt sich das gleiche ab. In der Natur ordnet das Licht, (z.B. Sonnenlicht), man könnte auch sagen: die geistige Lebenskraft, die Mikroteilchen. Mit der Aufnahme der Sonnenenergie, z.B. in einer Pflanze, wird Energie aufgespeichert, was wie das Spannen einer Feder ist. Diese aufgespeicherte Energie wird dann in chemische Energie umgewandelt, d.h. diese Energie treibt die Atome und Moleküle zu neuen organischen Verbindungen: Früchte z.B. entstehen. Diese gewaltige ordnende Energie ist natürlich durch das Entstehen der Früchte nicht verloren – es geht ja keine Energie verloren – sondern sie ruht jetzt in diesen neuen organischen Verbindungen. Und diese Energie wird zugunsten unseres Körpers und unserer Vitalität und Gesundheit wieder frei, wenn wir die Früchte, Gemüse, Körner usw. essen.
Wichtig zu wissen: Diese besagte Energie ist „wesensverschieden von der Wärmeenergie, die bei der Verbrennung der Nährstoffe mit Hilfe des eingeatmeten Sauerstoffs entsteht und in Kalorien gemessen wird.“ (S. 83) „Die Berechnung der Nahrungsenergie durch die Kalorienlehre ist ein unvollständiges, und darum veraltetes und überholtes Maß“ (S. 84)
Nach dem Gesetz der Entropie strebt jedes System, das nicht ständig durch Energie geordnet wird oder die Ordnung hält, den Zustand der Unordnung an. Darum verliert sich diese Energie der Frucht auch wieder, wenn die Frucht verändert wird. So sinkt das Energiepotential einer Frucht zum Beispiel bei jeder Umwandlung, die das natürliche Nahrungsgefüge durch z.B. die Nahrungsmittelindustrie, aber auch in unseren Küchen erleidet. Darum ist es wichtig, dass ein Teil unserer Ernährung als Rohkost gegessen wird, wie schon bekannte Ernährungswissenschaftler wie z.B. Oskar Bircher-Benner (entwickelte das Birchermüsli) oder Werner Kollath (hat die Vollwerternährung bekannt gemacht) gezeigt haben.

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Warum Nahrung nicht tot sein sollte!

Denken wir den Gedanken der Entropie einmal weiter unabhängig von dem Artikel in Raum und Zeit: Die Energie einer Frucht verfliegt nach dem Gesetz der Entropie natürlich auch wieder, wenn die Frucht fault.
Früchte des Feldes atmen aber zum Glück, wie ja jüngst Forscher bei Äpfeln und Birnen entdeckt haben, auch nach der Ernte noch eine rechte Zeitlang weiter, die ordnende Energie (=Lebensenergie) bleibt also noch lange da. Wie ist es aber bei toten Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Fleisch und Fisch? Da beginnt natürlich sofort die Fäulnis und somit der Prozess der Entropie. Fisch beginnt so schnell zu faulen, dass die Lebensmittelbehörden intensiv darüber wachen müssen, dass ein toter Fisch immer sofort auf Eis gelagert wird. Auch bei der heute künstlich haltbar gemachten Milch, die ja bekanntlich nicht mehr wie die naturbelassene Milch von früher dank darin enthaltenen Milchsäurebakterien zu Sauermilch verwandelt = geordnet wird, beginnt rasch der Verderb.
Es ist klar, dass diese wunderbar ordnende Energie, die einmal die Bildung des Körpers eines Tieres ermöglicht hat, nach dem Tod für die Aufgaben des Lebens nur noch mangelhaft oder gar nicht mehr zur Verfügung steht. Anders ausgedrückt: nur lebendige Produkte enthalten die mächtige Ordnungsenergie der Natur, die für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen so bedeutungsvoll ist. Essen wir dagegen tote Produkte, so kommen wir auch wie das verfaulende Nahrungsmittel selbst in den „Todessog der Entropie“.

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Übrigens:

Nicht jede Verarbeitung führt zu Energieverlust. Bei einer natürlichen Milchsäure-Vergärung zum Beispiel bauen unzählige natürliche Mikroorganismen eine neue Ordnung auf. Darum sind Milchsäure vergorene Produkte (wie Sauerkraut oder milchsauer vergorene Gemüsesäfte) so gesund!
Das gleiche gilt auch für das echte Natursauerteig Brot, wie es die Lebe Gesund Steinmühlen-Bäckerei bäckt. Auch hier entsteht bei der dreistufigen Natursauerteigvergärung (in 20 Stunden) eine neue, lebendige und für den Mensch hoch gesunde Ordnung durch die natürliche Fermentation, die dank dem hochwertigen Lebe Gesund Steinmühlenmehl, das noch den lebendigen Keimling enthält, ganz natürlich ohne Zusätze möglich ist. Die ordnende Energie wirkt bei unseren Natursauerteig-Broten selbst nach dem Backen weiter, das Brot wird z.B. mit dem Lagern noch aromatischer. Darum sind die Lebe Gesund Natursauerteig-Brote auch so erstaunlich lange haltbar!

Bei den Lebe Gesund Kräutersoßen (z.B. Bärlauch) werden die wertvollen Kräuter auch nur fein geschnitten und nicht erhitzt, bevor sie mit hochwertigem, kalt gepresstem Oliven- und Sonnenblumenöl angereichert werden, was sogar manche Heilstoffe erst aufschließt für den Körper. Darum sind diese Lebe Gesund Kräutersoßen eben Frischkräutersoßen, also Rohkost!

Siehe auch:
Wie ernähre ich mich richtig?
NEU: Wir Menschen sind wie ein Biotop
Warum gut Kauen so wichtig ist
Tabelle Mineraliendichte
Tabelle Vitamindichte
Mineralien und Vitalität
Grüne Gemüse sind gute Kalziumquellen



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